Entdeckungen in Wuppertal II

Karneval in Wuppertal: Auf der einen Seite sind die Fans, die in Scharen nach Düsseldorf und Köln strömen. Auf der anderen Seite stehen jene, die mit Alaaf und Helau nichts zu tun haben – und schon gar nichts mit Wuppdika.
Aber es gibt auch jene, die denken: Was soll’s, wir wollen es trotzdem mal versuchen. Und so treffen Karnevalsmuffel auf italienische Wuppertaler, die sich viel Mühe gegeben haben, dieses doch eigentlich sehr seltsame Ritual zwischen Altweibersommer und Aschermittwoch mitzufeiern. Gekommen sind Freunde und Bekannte, um die Veranstalter dieser ersten Karnevalssause im italienischen „Café Vitalis“ nicht ins Wasser fallen zu lassen.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten, weil man zwar kostümiert, aber sonst nicht wirklich karnevalistisch eingestimmt war, kippte die Atmosphäre irgendwann in die richtige Richtung: Zu kölschen Liedern führten der Serbe und der Grieche die italienisch-deutsche Runde durch das Café an.
Ja, Alkohol war auch im Spiel. Aber es stimmt eben auch, dass der Karneval mit seinen skurrilen Kostümen und Liedern etwas hat. Was, finde ich vielleicht im nächsten Jahr heraus.

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