Neues von Ikea?

Um zu bekräftigen, dass die schwedische Möbelhauskette Ikea wirklich nach Wuppertal kommt, hat die Stadtverwaltung eine Vorlage zum „Sachstand zur Ansiedlung Ikea-Homepark“ veröffentlicht, die einen Zeitplan zur Eröffnung bis 2014 enthält. Darin heißt es unter anderem, dass in diesem Jahr der Sortimentmix festgelegt werden soll, und zwar auf Grundlage des Einzelhandelsgutachtens. Das legt fest, dass auf der „grünen Wiese“ zum Beispiel kein Innenstadt-relevantes Sortiment angeboten werden darf. Möbel sind das in der Regel eher nicht, Servietten und Teelichter, die fast jeder Ikea-Besucher (zumindest der weibliche) im Einkaufswagen hat, aber schon. Die dürfen eine gewisse Prozentzahl am Sortiment nicht überschreiten – dann geht es nämlich doch. Oder so ähnlich.

Zudem ist auffallend oft das Wort „Konsens“ zu lesen, denn es gibt noch einiges, was abgestimmt werden muss: Was sagen die Nachbarstädte zur Ansiedlung, was sagen die Umweltschützer, was die Anwohner – und ist das (in welcher Form auch immer) relevant?

2012 steht die Konkretisierung des Plankonzeptes auf dem Programm, 2013 die Festlegung der Planinhalte und 2014 die Baubegleitung und Feinsteuerung bis zum Eröffnungstermin. So weit, so gut. Das hört sich im ersten Moment alles schön konkret an. Ist es bei genauer Betrachtung jedoch nicht ganz, denn in der Vorlage findet sich auch das kleine und gern übersehene Wörtchen „möglich“. Und so handelt es sich um einen „möglichen Zeitablauf“. Und was will uns das sagen? Noch hat Ikea nicht abschließend entschieden?

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